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Neuer Planungsbericht empfiehlt Umdenken

Jetzt ist er also erschienen, der seit längerem in Aussicht gestellte Planungsbericht „Starke Stadtregion Luzern ?“. In diesem Planungsbericht schlägt die Firma Prognos den Auftrag gebenden Gemeinden vor, die Steuerungsgruppe „Vereinigte Stadtregion Luzern“ nicht ausschliesslich mit der Vorbereitung von Fusionen (wie dies der Kanton ohne wenn und aber will) zu beauftragen. Vielmehr soll das Gremium zuerst die wirkungsvollsten Zusammenarbeitsformen für eine erfolgreiche Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen und nicht nur einfach Fusionen prüfen. Zu dieser Einsicht hätte man, auch ohne Denkanstoss von aussen und mit ein bisschen politischem Gespür, bereits früher kommen können. Und obwohl der Gemeinderat auf bisher über einem Dutzend Blickpunktseiten seinen Standpunkt zur Fusionsfrage dargelegt hat, wissen die Horwerinnen und Horwer noch immer nicht genau, was die Exekutive eigentlich will. Immerhin: Aufgrund der Empfehlung der Prognos-Studie, aufgrund des eindrücklichen, ablehnenden Abstimmungsresultats zum 20-Millionen-Kredits an die Fusion Luzern-Littau und nicht zuletzt aufgrund des politischen Drucks der IGeH konnte sich der Horwer Gemeinderat, zumindest in seinen neusten Verlautbarungen, von seiner stark fusionsorientierten Politik abbringen lassen. Die IGeH freut sich, dass der Gemeinderat und eine der bisher eher fusionsfreudigen Parteien sich mittlerweile des Wortschatzes der IGeH bemächtigt haben und nun plötzlich auch von „Zusammenarbeit“ und „selbstbewusstem Horw“ reden. Da darf man auf die weitere Entwicklung nach den Wahlen gespannt sein. Wir bleiben aufmerksam !

Von: Interessengemeinschaft für ein eigenständiges Horw

14.04.2008 13:50 Alter: 2 Jahre