Steuerungsgruppe: Meggen sagt NEIN
Eine wesentliche Erkenntnis der vom Gemeinderat in Auftrag gegebenen Prognos-Studie war
(Zitat): „Gegen eine Fusion gibt es in den Agglo-Gemeinden aber Vorbehalte. Wenn es in der Steuerungsgruppe ausschliesslich darum geht, ob eine Fusion wirklich die zweckmässigste Kooperationsform ist, dann steht zu befürchten, dass einige Gemeinden nur schwer für die Mitarbeit in der Steuerungsgruppe bewegt werden können. (...) Es empfiehlt sich deshalb, die Steuerungsgruppe „Starke Stadtregion“ zu nennen. Zuerst ist zu prüfen, ob eine Fusion wirklich die zweckmässigste Lösung für eine erfolgreiche Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen ist. Als Ergebnis kann eine Lösung präsentiert werden, welche die Bevölkerung zu überzeugen vermag.“
Und genau so wird es jetzt gemacht. Statt von „Vereinigter Stadtregion“ spricht man plötzlich von „Starker Stadtregion“ und statt von Fusion spricht man jetzt von Zusammenarbeit. Allein, die Zielsetzung der Fusion bleibt unverändert. Damit sich jedoch ein Debakel wie damals bei der Abstimmung über den 20 Mio.-Beitrag an die Fusion Luzern-Littau nicht wiederholt, werden für die Steuerungsgruppe 650'000 Franken und 1'680 Arbeitstage, finanziert mit Steuergeldern, eingesetzt. Die Steuerungsgruppe wird dann zeigen, dass eine Fusion der einzig richtige Weg ist. Genau so, wie es der Kanton, die Stadt und Littau bereits einmal mit einer teuren, von ihnen finanzierten Studie herausgefunden haben wollen. Und genau so, wie sie es heute noch verlangen. Meggen lässt das kalt. Horw auch: Deshalb NEIN zur Steuerungsgruppe und zur Fusion.